Bauhausmuseum Weimar

Weimar 2011



Die Teilnahme am Wettbewerb für ein städtebauliches Konzept im Zentrum von Weimar, dessen Kernbereich die Ausarbeitung des Bauhausmuseums sein sollte, war für die vonMeierMohr Architekten geradezu verpflichtend: bedeutet sie doch vor allem auch eine Hommage an Johannes Itten, den herausragenden Künstler und ehemals künstlerischen Leiters des Bauhaus Dessau. ... [mehr]








Bauhausmuseum Weimar

 

Weimar 2011

Weimar besitzt eine einzigartige Sammlung zur Vorgeschichte, Geschichte und Nachwirkung des Staatlichen Bauhauses, das hier 1919 gegründet wurde. 1995 konnte ein provisorisches Bauhaus-Museum eingerichtet werden. In einem offenen zweiphasigen Wettbewerb der Klassik Stiftung Weimar, galt es nun, ein architektonisches Konzept für ein neues Bauhaus-Museum zu entwickeln. Der Wettbewerb, bei dem letztlich mehr als 500 Bewerber aus 60 Ländern ihre Entwürfe einreichten, ist Teil des Masterplans „Kosmos Weimar“, welcher alle Einrichtungen der Stadt umfasst. Die beteiligten Architekten waren dazu heraus gefordert, mit dem Entwurf ein städtebaulich prägnantes Zeichen zu setzen, einen geeigneten Standort innerhalb des Wettbewerbsgebietes zu finden und umgebende Freiflächen sinnvoll zu integrieren. Darüber hinaus sollte das städtebauliche Konzept eine spätere Erweiterung des Museums sowie den Bau eines Kindergartens  umfassen.

Für das Museum ist eine Nutzfläche von 3.716 m² vorgesehen. 14,5 Millionen Euro stehen für die Bauwerkskosten zur Verfügung.  Die Eröffnung des neuen Museums-Baus ist für 2015 geplant.
Der Entwurf des neuen Bauhaus Museum Weimar setzt mit dem Quadrat, einer vom Bauhaus verehrten Form, ein prägnantes Zeichen in einen undefinierten städtischen Zwischenraum und ordnet diesen neu. Der Ausstellungsbereich besteht aus einem auf Stützen aufgeständerten Quadrat, welches als Platzfassade und Dach den öffentlichen Raum rahmt und den Besucher willkommen heisst.€¨Farben, geometrisch in Quadraten geordnet, ergeben ein sachliches und gleichzeitig sinnliches Bild des neuen Bauhaus-Museums. Um es mit Worten von Johannes Itten zu zitieren: „Die am besten fassbare Form ist die geometrische, deren Grundelemente der Kreis, das Quadrat, das Dreieck sind. In diesen drei Formelementen liegt jede mögliche Form keimhaft, sichtbar dem Sehenden - unsichtbar dem Nichtsehenden."

Die Teilnahme an diesem Wettbewerb sehen die vonMeierMohr Architekten als eine Hommage an Johannes Itten, den herausragenden Künstler und ehemals künstlerischen Leiters des Bauhaus Dessau.









Projektdaten

Auslober: Klassik Stiftung Weimar